Neue Beflaggung = Italien – Nach 1 Woche Pause am Plage de Villata und Sortierung der Sandkörner am Strand, heißt es Abschied nehmen. Wir verlassen Frankreich, genauer gesagt Korsika und wechseln die Gastlandflaggen. Die ILENA lassen wir zurück, erst gegen Ende Juni, wenn ihr Code 0 repariert ist, kommen die beiden nach. Die Bucht bei Porto Cervo ist die erste Anlaufstelle für uns. In den Hafen geht es tagsdrauf mit dem Dingi, wir brauchen Proviant. Eisdiele first, dann Schaufenster glotzen, nichts anfassen, nur gucken und zwar von außen.

Kein Ramsch,  Gucci, Prada, Chanel usw. alles vertreten, doch mit uns ist heute kein Geschäft zu machen, das Kleingeld geht an den Supermarkt. Nächster Stopp Porto della Taverna, mit Blick auf unseren geliebten Tavolara Felsen. Landgang mit Restaurantbesuch für das Geburtstagskind Jürgen selbstverständlich. Ebenso zum Tagesabschluss, der Champagnerkorken muss knallen … so ist das mit 66 Jahren am 6.6.

Es geht voran, immer wieder mit Pausen. Zeit genug auf den richtigen Wind zu warten. Unser Kurs vorerst nur Süd, entlang der Ostküste Sardiniens, Capo Camino bis Arbatax. Ankern bitte nur mit Abstand zum Hafen, die Gefahr blinder Passagiere ist uns zu hoch. Warum ?weil…..ungebetener Besuch an Bord = „Ratte an Bord“ und wie werde ich die wieder los – eine Story für sich.

Nochmals ein großer Schlag von 44 Sm bis zur Piscina Rei – die Erinnerungen an 2009 + 2010 werden wach, als wir unsere liebgewonnene Ecke wieder erkennen. Damals war es unser erster Urlaub auf Sardinien mit Wohnwagen und Motorrad … und irgendwie entstand damals eine verrückte Idee. Wenn wir jetzt in Deutschland zurück sind, dann werde ich mir eine Segelschule suchen … und mal „eben schnell “ das Segeln erlernen. Ja, die Costa Rei und die Bucht von Villasimius schon ein Träumchen

doch irgendwann wollen wir weiter.

Der letzte wirklich große Schlag nach Sizilien steht an mit 160 sm, umgerechnet ca. 32 Stunden auf dem Wasser.

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