es geht los, bei schlechtem und kaltem Wetter geht´s ab nach Gruissan. Früher war alles mal anders, so denkt man und fährt in den Süden – im Hinterkopf mit dem Wissen, das Wetter ist hier auch nicht viel besser. Verlass ist jedenfalls auf den Mistral, pünktlich zur Ankunft blässt es mit bis zu 40 Konten und das ist noch nicht alles. Die SPIRIT steht auch noch an Land, da ein anderes Schiff dem Kran den Zugang verwährt. Danke an unseren Taxi-Driver Alex (mein Bruder), der hat die 1050 km mit Spaß am Fahren genossen.

Als Lohn gab´s mindestens ein Glas Corbieres Rotwein (genaue Menge unbekannt) und Abendessen auf der Spirit. Ein völlig neues Gewackel mit dem Schiff an Land zu stehen, wenn die heftigen Böen Bewegung bringen.

Die heutige zurückgelegte Strecke und der Corbieres verlangten irgendwann nach dem Kopfkissen und außerdem saß der Wecker für morgens 07:00 Uhr uns im Nacken.

Alex musste leider schon nach einer Tasse Kaffee den Rückweg antreten, als Begleitung gab´s noch ein knackfrisches Croissant.
Letztendlich ist es egal, wo wir das schlechte Wetter aussitzen, denn letzte Arbeiten sind noch zu erledigen. Wir freuen uns jedenfalls zumindest schon mal hier zu sein.